Wegputzer
Ich habe grade wegen dem plötzlichen Bedürfnis mir mitten in der Nacht die Zähne zu putzen meine Probepackung Brush-Aways vorgenommen. Beim Auspacken denkt man zuerst, aus der Hülle flutscht gleich etwas glibberiges aus Latex. Aber das Teil, das ähnlich wie die vorgenannte Vermutung anzuwenden ist (aber auf einem anderen Körperteil, es sei denn im 2-Mann-Betrieb oder wenn Mann besonders gelenkig ist) streubt sich aus der Verpackung genommen zu werden.
Der Fingerhut ist mir trotz meiner filigranen Finger zu klein, die Zielgruppe scheinen also Frauen und Kinder zu sein. Nach der Prozedur, mit dem Finger über die Zähne zu reiben, bleibt innerhalb des Mundes der Frische-Effekt aus, aber ein leichter Kaugummigeschmack (ich meine Wrigleys Airwaves) bleibt. Die Lippen fühlen sich danach an als ob man sie mit Pfefferminzöl eingerieben hätte. Wer empfindliche Lippen hat, sollte mit den scharfen, papierähnlichen Kanten sowieso besser aufpassen. Während ich diesen Text schreibe leiste ich wahrscheinlich die weit bessere Reinigungsarbeit an meinen Zähnen, weil ich nämlich versuche, mit meiner Zunge die hängengebriebenen Faserfäden aus meinem Mund zu entfernen, die nach etwa 20 Sekunden anfingen sich aus dem Brush-Away zu lösen.Mein persönliches Fazit ist, dass ich in Zukunft weiterhin Zahnbürste und Zahnpasta mitnehme, wenn ich aus dem Haus gehe, auch wenn die nicht ganz so handlich sind.

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